Ausflug der Froschklasse (Klasse 1a) zum Naturschutzzentrum Arche Noah am 29.05.2019

Hatte es am Tag zuvor noch Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen gegeben, so zeigte sich Petrus am 29. Mai gnädig mit uns und wir konnten zusammen mit der Klasse 2a bei strahlendem Sonnenschein die Busfahrt zur Arche Noah in Menden antreten.

Was lag für eine Froschklasse näher, als sich in einem Naturschutzzentrum mit dem Thema „Amphibien“ und speziell auch mit Fröschen zu beschäftigen. So wurden wir freundlich vom Personal der Arche empfangen und erfuhren in einem Gruppenraum zunächst, welche Tiere denn zu den Amphibien gehören und dass diese im Wasser und an Land leben. Anhand von originalgetreuen Modellen zum Anfassen gewannen die Kinder eine Vorstellung von Frosch, Kröte, Salamander und Molchen. Die Entwicklungsstufen des Frosches vom Froschlaich über die Kaulquappe zum ausgewachsenen Frosch konnten sie auch an einem Modell nachvollziehen. Die Kinder waren aber besonders von den echten Kaulquappen angetan, die zuvor aus dem großen Teich der Arche gekeschert worden waren und sich schwanzwedelnd in einer kleinen Schüssel bewegten.

Nach einem kleinen Frühstück durften alle Kinder der Froschklasse im Außengelände in die Rolle eines Froscheis schlüpfen und die einzelnen Entwicklungsschritte nachspielen. In einem durch Seile nachgebildeten Teich bewegten sich alle kleinen Kaulquappen und rückten eng aneinander, wenn Gefahr durch einen Storch drohte. Unsere schließlich ausgewachsenen Frösche hüpften aus dem Fantasieteich hinaus und entdeckten das angrenzende Gelände. Nach einem langen Sommer und Herbst suchte sich jeder Frosch ein Laubversteck für die Winterstarre. Im nächsten Frühjahr gingen die Frösche dann auf Partnersuche und legten mit dem Partner Eier und Samen (Wollfäden und Linsen) wieder im Fantasieteich ab. Und so begann der Kreislauf erneut.

Bei unserem anschließenden Gang durch den Auwald des Archegeländes gingen wir auf Tierspurensuche, konnten entdecken, wo sich die Wildschweine gerne im Matsch wälzen und machten einen etwas größeren Bogen um die Bienenstöcke. Leider ließen sich allerdings die Frösche nicht blicken, aber sie waren zu hören.

Am Rande des großen Teichs starteten wir dann noch den Versuch, ob wir so weit wie die Frösche springen können ( 10 mal so weit wie ihre Körperlänge!). Wir stellten fest, dass die Frösche die eindeutigen Weitsprungsieger sind.

Zum krönenden Abschluss unseres Ausflugs durften alle Kinder noch über eine zwischen den Bäumen gespannte Slagline balancieren und den großen Teich mit einem abenteuerliche Floß überqueren.

Nun mussten wir nach einer kurzen Reflexion leider schon „Tschüss“ sagen. Die Kinder waren sich einig: das Naturschutzzentrum möchten wir gerne noch einmal besuchen.



„Was macht die Schnecke in der Hecke?“

Dieser Frage ging die Klasse 2a am 29. Mai 2019 bei ihrem Besuch im Naturschutzzentrum „Arche Noah“ nach.

Nachdem die Kinder ihr schon vorhandenes Wissen in einem „Schneckenquiz“ unter Beweis stellen und noch viele weitere Informationen über die mit einigen Vorurteilen behafteten Kriechwesen erhalten konnten, ging es auf Schneckensuche im Außengelände des Naturschutzzentrums. Neben einigen Gehäusen von Weinbergschnecken entdeckten die Kinder Babyschnecken, die zur besseren Beobachtung vorsichtig in Becherlupengläser gesetzt wurden.

Um zur weiteren Suche zur Streuobstwiese zu gelangen, musste ein großer Teich mit Hilfe eines Floßes überquert werden. Dabei war Teamwork gefragt, konnte man doch nur mit vereinten Kräften ans andere Ufer gelangen. Ein weiteres Highlight erlebten die Kinder beim „Slacklining“, das heißt beim Balancieren auf einem Gurtband, das zwischen mehreren Bäumen gespannt war. Hier konnten sie nachempfinden, wie Schnecken an Baumstämmen entlang kriechen. Dabei stellten die Schüler*innen fest, wie gut die Schnecke mit ihrer muskulösen Kriechsohle ausgestattet ist und welchen Kraftakt es bedeuten muss, auf jedem Weg das eigene Haus im Gepäck zu haben.

Wieder im Schulungsraum zurückgekehrt, wurden die gefundenen Schnecken sowie die Weinbergschnecken „Flotte Lotte“ und „Renn-Benn“ genaueren Beobachtungen unterzogen. Dabei lüftete Kursleiterin Svenja das Geheimnis des „Schneckenkönigs“, der sich dadurch auszeichnet, dass sein Gehäuse – anders als bei der Scheckenmehrheit – nicht rechts-, sondern linksgewunden ist. Fast alle Kinder zeigten sich mutig und ließen sich die „Flotte Lotte“ auf die Hand setzen, wobei Erstaunen darüber herrschte, dass sie sich gar nicht so schleimig anfühlte wie vermutet. Den Abschluss dieses aufregenden und interessanten Vormittags bildete ein Schneckenrennen, bei dem die „Flotte Lotte“ ihrem Namen alle Ehre machte.