Schule außen

Bewegte Pause

Unseren Schülerinnen und Schülern steht für die Hofpausen eine ausreichend große Fläche zur Verfügung, die jedoch überwiegend nicht asphaltiert ist, sondern aus Grünflächen besteht. Die Spielgeräte stehen (von zwei Tischtennisplatten abgesehen) ausschließlich auf den Rasenflächen. Bei nassem Wetter ist das Betreten der Schulwiese und damit eine Nutzung der Spielgeräte nicht möglich.

Aus diesem Grund war die Pausensituation bei schlechten Witterungsverhältnissen unbefriedigend, da sich alle Schülerinnen und Schüler auf dem Hof aufhalten mussten und zudem die Bewegungsangebote fehlten. Da wir jedoch gerade in den Pausen den Kindern Möglichkeiten bieten wollen, sich aktiv und abwechslungsreich zu bewegen, haben wir die ‚bewegte Pause‘ eingeführt.

‚Bewegte Pause‘ an der Sonnenbergschule bedeutet: Jeden Morgen wird entschieden, ob ein Betreten der Schulwiese möglich ist oder nicht. Dies wird durch einen Aushang (grünes/rotes Ampelmännchen) angezeigt. Bei roter Wiesenampel haben die Kinder jeweils zweier Jahrgänge (Klassen 1 und 2 oder Klassen 3 und 4) die Möglichkeit, sich während der großen Pause in der Turnhalle sportlich zu betätigen. Dies geschieht immer im Wechsel, so dass keine Klasse benachteiligt ist. In der Halle können die Kinder aus einer Vielzahl bereitgestellter Kleingeräte wählen. Einige Schüler unterstützen die aufsichtführende Lehrerin/Lehrer beim Ein- und Ausräumen der Geräte. Ein Bereich der Halle ist je nach Absprache zum Fußballspielen vorgesehen.

Auf diese Weise konnte die Situation entscheidend verbessert werden. Draußen ist nun ausreichend Platz für alle, in der Halle kann sich jedes Kind seinen Bedürfnissen entsprechend bewegen. Viele Kinder nutzen gern und häufig das Angebot der ‚bewegten Pause‘.

Fit4future

Seit dem Schuljahr 2017/2018 nimmt die Sonnenbergschule an der Präventionsinitiative fit4future der Cleven-Stiftung teil, die von der DAK Gesundheit unterstützt wird. Ziel von fit4future ist es, unsere Kinder für die Zukunft „fit“ zu machen, sie zu einer gesunden Lebensführung anzuleiten. Somit passt das Projekt vorzüglich zu unserem Leitbild, in dem die Themen „Bewegung“ und „Gesundheit“ als feste Säulen verankert sind.

Die Sonnenbergschule erhält als eine der ausgewählten Grundschulen eine dreijährige Unterstützung und Betreuung durch die Cleven-Stiftung. Zwei Lehrerinnen werden in regelmäßig stattfindenden Workshops zu den Schwerpunkten „Bewegung“, Ernährung sowie „Brainfitness“ geschult, sie bekommen dort ebenfalls Ideen und Umsetzungshilfen, um eine gesunde „Lebenswelt Schule“ zu erreichen. Außerdem stellt die Stiftung Unterrichtsmaterialien und Spielgeräte in einer orangen Spieltonne zur Verfügung. Diese werden seit Dezember 2017 im Sportunterricht und unserer bewegten Pause gerne von den Kindern genutzt. Demnächst können weitere Unterrichtsmaterialien zur Ernährung und Brainfitness im Unterricht eingesetzt werden, um die Kinder im gesundheitsfördernden Verhalten zu unterstützen.

Auch Vertreter der Elternschaft sind in das Projekt mit eingebunden, alle Eltern wurden anhand von Informationsbroschüren über das Projekt informiert. Bei einem angebotenen Aktionstag im Februar 2019 freuen wir uns auf viele interessierte Helfer. Wissenschaftlich begleitet wird die Initiative vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin an der TU München.

Forschertag und Projektwoche an der Gesamtschule Fröndenberg

Um unseren Kindern einen einfachen und nahtlosen Übergang in die weiterführenden Schulen zu ermöglichen, werden von der Sonnenbergschule gerne Kennenlernaktionen der weiterführenden Schulen wahrgenommen, oder die Kinder werden auch für Schnuppertage dort freigestellt. Eine besondere Kooperation gibt es mit der einzigen weiterführenden Schule in Fröndenberg, der Gesamtschule.

Seit einigen Jahren schon folgen unsere Drittklässler kurz vor den Sommerferien der Einladung der Gesamtschule zu ihrem Forschertag für Grundschulkinder. Gemeinsam mit den Laborassistenten aus dem 10. Jahrgang führen die Kinder spannende Experimente zu bestimmten Themen wie z.B. „Feuer und Flamme“ im naturwissenschaftlichen Trakt der Gesamtschule durch und halten ihre Ergebnisse in Forscherheften fest. Die Pause verbringen sie in der Mensa der GSF und werden so automatisch mit den Räumlichkeiten dort vertraut.

In der Regel nehmen unsere vierten Klassen ebenfalls an der Projektwoche der Gesamtschule im Anschluss an die Herbstferien teil und haben somit ein weiteres Mal die Gelegenheit, die Schule und einige Lehrer kennenzulernen und ein wenig in die Atmosphäre der Gesamtschule „hineinzuspüren“.

Gesundheitsförderung und Prävention mit Klasse 2000

Gesund, stark und selbstbewusst – so sollen die Kinder in unserer Sonnenbergschule aufwachsen. Dabei unterstützt sie Klasse2000, das in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule.

Von Klasse 1 bis 4 lernen unsere Kinder mit Klasse2000 das 1x1 des gesunden Lebens – aktiv, anschaulich und mit viel Spaß. Unsere Klassenlehrerinnen und speziell geschulte Gesundheitsförderer (bei uns Frau Bellwon) gestalten Klasse2000-Stunden zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln unsere Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben. Die Zielsetzung des Programms Klasse2000 fügt sich nahtlos ein in unsere Arbeits- und Erziehungsschwerpunkte, vertieft, ergänzt und erweitert diese.

  • Ziele von Klasse 2000
  • - Kindern ist es wichtig, gesund zu sein und sie sind überzeugt, selbst etwas dafür tun zu können.
  • - Kinder kennen ihren Körper und wissen, was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen.
  • - Kinder besitzen wichtige Lebenskompetenzen: z.B. mit Gefühlen und Stress umgehen, mit anderen kooperieren, Konflikte lösen und kritisch denken.

  • Themen der Unterrichtstunden Klasse 2000
  • - Gesund essen & trinken
  • - Bewegen & entspannen
  • - Sich selbst mögen & Freunde haben
  • - Probleme & Konflikte lösen
  • - Kritisch denken & Nein sagen

Klasse2000 wird ausschließlich über Spenden und Sponsoren finanziert. Für den Start im Schuljahr 2017/18 in der 1. Klasse hat die Patenschaft der Kreis Unna übernommen. Wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns melden und bereit sind dieses Projekt finanziell zu unterstützen.

Für weitere Informationen über das Programm Klasse 2000, sowie über Klaro und die aktive Teilnahme an Klasse 2000 verweisen wir auf die Homepage des Programms - www.klasse2000.de.

JeKits

Die Sonnenbergschule nimmt an dem landesweit angebotenen Projekt JeKits (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) in Zusammenarbeit mit der örtlichen Musikschule teil. Dieses Programm wird über den Zeitraum von zwei Jahren von der JeKits-Stiftung finanziert.

Dabei erhalten alle Kinder in Klasse 1 eine zusätzliche Musikstunde, die von einer Lehrkraft der Musikschule Fröndenberg gestaltet und von einer Lehrkraft der Schule begleitet wird. Diese Stunde leistet einen Beitrag zur musikalischen Grundausbildung der Kinder. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Rhythmusschulung, das Singen, die Schulung der Stimme, das Hören und die Begegnung mit einer Vielzahl von Instrumenten gelegt.

Im zweiten Schulbesuchsjahr ist die Teilnahme an JeKits freiwillig. Für den Fall, dass sich ein Kind zur Teilnahme entscheidet, hat es die Möglichkeit, außerhalb des regulären Unterrichts in den Räumen der Schule ein Instrument aus einem vorgegebenen Angebotsspektrum der Musikschule zu erlernen. Dieser Unterricht wird jeweils von einer Lehrerin oder einem Lehrer der Musikschule in kleinen Gruppen erteilt. Derzeit gibt es Angebote für das Erlernen der Blockflöte, der Querflöte und der Gitarre. Außerdem gibt es die Möglichkeit, im Orchester „Kunterbunt“ das Spielen in einer Gruppe, bei der alle Instrumente zum Einsatz kommen, zu erlernen.

In den Klassen 3 und 4 kann der Instrumentalunterricht außerhalb des JeKits-Programms in der Schule ebenfalls auf freiwilliger Basis fortgeführt werden. Zwischen der Sonnenbergschule und der Musikschule Fröndenberg gibt es Absprachen, in der die Organisation der Zusammenarbeit beider Systeme geregelt sind.

Klassenrat

Der Klassenrat ist eine Einrichtung, die wöchentlich in allen Klassen durchgeführt wird und das soziale und demokratische Miteinander und die Partizipation fördert. In den Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen, wie:

  • - Gestaltung und Organisation des Lernens/ Zusammenlebens in Klasse und Schule
  • - aktuelle Probleme und Konflikte
  • - gemeinsame Planungen und Aktivitäten

Die Schülerinnen und Schüler lernen hierbei, sich mit ihren Konflikten und Problemen auseinander zu setzen und diese im gemeinsamen Gespräch selbstständig zu lösen. So erfahren sie von der ersten Klasse an demokratisch zu handeln:

  • - Sie diskutieren in der Klasse über ihre Anliegen und lösen Probleme
  • - Sie lernen Perspektiven zu wechseln
  • - Sie argumentieren und suchen gemeinsam nach Lösungen
  • - Sie übernehmen Verantwortung für sich und andere
  • - Sie akzeptieren Mehrheitsmeinungen und achten Minderheiten
  • - Sie erleben, wie Diskussions- und Entscheidungsprozesse funktionieren
  • - Sie fassen Beschlüsse zusammen und halten diese im Klassenratsordner fest

Der Ablauf des Klassenrats ist klar strukturiert (Verlaufstransparenz) und es werden feste Rollen mit klaren Rechten, Anforderungen und Pflichten vergeben. Dies erleichtert es den Schülerinnen und Schülern, sich auf die Inhalte der gemeinsamen Diskussionen zu konzentrieren und es trägt entscheidend zum Gelingen des Klassenrats bei. Im ersten und zweiten Jahrgang bereitet die Klassenlehrerin die Schülerinnen und Schüler auf die selbstständige Durchführung des Klassenrates ab dem dritten Jahrgang vor. Ideen, die die gesamte Schule betreffen, werden durch die gewählten Klassensprecher/innen in das Schülerparlament eingebracht und dort weiter besprochen. Beschlüsse des Schülerparlaments werden durch die Klassensprecher im Klassenrat mitgeteilt.

Kultur und Schule

Die Sonnenbergschule beantragt regelmäßig die Förderung von Projekten durch das Landesprogramm „Kultur und Schule“.

Im Schuljahr 2017/18 führten wir im 4. Schuljahr gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Peter Paul das Projekt „Helden bitte melden“ durch, das der Gewaltprävention dient. In unterschiedlichen Modulen zur Konfliktlösung, Selbstbehauptung, Vertrauensbildung usw. werden in spielerischen Szenen gemeinsam Strategien entwickelt, die zur Stärkung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Durch das Projekt werden sie für ihre Körpersprache und die Körpersprache ihrer Partner sensibilisiert. So erreichen wir ein gestärktes Selbstvertrauen. Mut, Zivilcourage, Freundschaft und Toleranz werden in positivem Sinne gefördert. Den Abschluss bildet ein Theaterspiel, das von den Schülerinnen und Schülern beim Tag der offenen Tür aufgeführt wurde.

Für das Schuljahr 2018/19 haben wir die Förderung eines gestalterisch-kreativen Projekts beantragt. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Edgar Busch, der sich mit der Kunst am Bau beschäftigt, möchten wir innerhalb einer Kunst-AG unseren Schulnamen auf der Außenfassade gestalten.

Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit

Seit mehreren Jahren nimmt die Sonnenbergschule am landesweiten Projekt „Schule der Zukunft“ teil und wurde schon mehrfach dafür ausgezeichnet. Das Thementagsprojekt „Rundum gesund“ mit den zukünftigen und aktuellen Schülerinnen und Schülern trägt zu einer nachhaltigen Gesundheitserziehung bei. Im Schulleben und im Schulprogramm der Sonnenbergschule sind die viermal jährlich stattfindenden „Thementage“ fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler erlangen in festen jahrgangsgemischten Gruppen gemeinsam mit den Maxi-Kindern der kooperierenden Kindertageseinrichtungen „Villa Kunterbunt“ und „Ruhrpiraten“ Handlungskompetenz hinsichtlich einer gesunden Lebensführung. Die Kooperation mit dem Gesundheitsamt ermöglicht eine kompetente und vielschichtige Auseinandersetzung mit allen Fragen der Ernährung und der Gesundheit, insbesondere der Zahngesundheit. Das Herstellen und Zubereiten der Lebensmittel für ein gesundes Frühstück runden das Thementagsangebot ab. Nicht zu vergessen der anschließende Verzehr! Oft probieren die Kinder gerne das selbst gemachte Müsli oder Brötchen und Obst- und Gemüsesorten, die sie nicht unbedingt aus ihrem Alltag kennen.

Durch die Einrichtung altersgemischter Lerngruppen wird zudem die soziale Kompetenz der Kinder gefördert. Den Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule erleichtert die Einbeziehung der Maxi-Kinder in nachhaltiger Weise. Auch weitere Bausteine des Schullebens der Sonnenbergschule rücken in den Schwerpunkt der Gesundheitserziehung – einerseits durch gesunde Ernährung (z.B. bei den Sportveranstaltungen) und andererseits durch vielfältige Bewegungsangebote (z.B. in den Pausen).

Schülerparlament

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit ihren Anliegen und Bedürfnissen an unserer Schule ernst genommen fühlen. Das beinhaltet eine Mitgestaltung durch das Einbringen von Ideen, Fragen, Kritik und Änderungsvorschlägen und letztendlich die Teilhabe an Entscheidungen, die sie selbst und andere betreffen. Das Kennenlernen demokratischer Prozesse und darauf aufbauend die Erziehung zum partizipativen Handeln betrachten wir als wichtigen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Eine aktive Mitarbeit der Kinder in demokratischen Organisationen und Entscheidungsprozessen wird bereits in der halbjährlich stattfindenden Wahl und dem Amt der beiden Klassensprecherinnen und Klassensprecher umgesetzt. Eine weitere Organisationsform stellt der Klassenrat dar, der in allen Klassen regelmäßig freitags abgehalten wird und dessen Ablauf durch die Bearbeitung der im Klassenratsordner festgehaltenen Anliegen einheitlich festgelegt ist.

Durch die Installation des Schülerparlaments im zweiten Halbjahr 2017/2018 geht die Sonnenbergschule nun einen weiteren Schritt in Richtung Partizipation. Im Schülerparlament erfahren die Kinder, was es heißt, eigene Interessen zu formulieren, zu argumentieren und zu vertreten. So werden sie in ihrer Kommunikations- und Kritikfähigkeit geschult und entwickeln Verantwortungsbewusstsein für sich und andere.

Das Parlament setzt sich aus den jeweiligen Klassensprecherinnen und Klassensprechern der Jahrgänge 1-4 und einer gewählten OGS-Vertreterin/einem OGS-Vertreter pro Jahrgang zusammen. Es wird von der Schulleiterin geleitet und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Beschlüsse werden protokollarisch festgehalten und in die Klassenratssitzungen getragen.

Die ersten Sitzungen unseres Schülerparlaments befassten sich mit der Festlegung der für alle verbindlichen Klassen- und Schulregeln und den Konsequenzen bei Regelverstößen.

Im Schuljahr 2018/19 wählten die Schülerinnen und Schüler ihre VertreterInnen für die Workshops, die im Rahmen des Aus- und Umbaus der Sonnenbergschule gemeinsam mit Elternvertretern und Vertretern der Stadtverwaltung und Politik von dem beauftragten Architekturbüro durchgeführt wurden. Die Ideen aus den Klassenratssitzungen wurden bei den Treffen von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und in die Entwürfe aufgenommen.

Die Mitwirkung des Schülerparlament soll in der nächsten Zeit weiter ausgebaut werden, indem die Mitglieder eine/n Präsidenten/in und eine/n Vertreter/in aus dem 3. und 4. Jahrgang wählen, die mehr und mehr die Sitzungen leiten und die Schule bei verschiedenen Anlässen (z.B. Einschulung, Tag der offenen Tür usw.) vertreten.

Streitschlichter an der Sonnenbergschule

Neben der beratenden Tätigkeit, der Einzelförderung von Schülern und dem Sozialtraining umfasst das Angebot der Schulsozialarbeit an der Sonnenbergschule auch die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen zu Streitschlichtern. Innerhalb einer AG-Stunde über einen Zeitraum von mehreren Wochen lernen die Kinder anhand von Rollenspielen und der Arbeit in einem Handbuch Stück für Stück ein Streitgespräch selbstständig zu führen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Die 14 ausgebildeten Streitschichter standen im Schuljahr 2017/18 nach Beendigung ihrer Ausbildung im Wechsel jeweils in einer oder zwei Pausen pro Woche als Ansprechpartner für die anderen Kinder zur Verfügung. Während der Ausbildung wurde gemeinsam ein Raum als „Friedensecke“ hergerichtet, um eine ungestörte Klärung der Konflikte zu ermöglichen. Damit in diesem Schuljahr die Streitschlichter weiter aktiv sein können, wurden bereits weitere Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Sie können sich freiwillig im 2. Halbjahr des 2. Schuljahres anmelden.

Die Fähigkeit, in Streitsituationen Ruhe zu bewahren und Schlichten zu können, werden die Kinder nicht nur in ihrem Schulalltag nutzen können, daher freuen wir uns ganz besonders, dass wir diesen wichtigen Schritt zur Verbesserung des Schulklimas und zur Stärkung des Selbstwertgefühls der Kinder geschafft haben.

Thementage

Seit mehr als zehn Jahren führen wir an unserer Schule die sogenannten Thementage durch. An dieser besonderen Form der Projekttage nehmen seit dem Schuljahr 2010/11 auch die Maxi-Kinder der kooperierenden Kindertageseinrichtungen „Villa Kunterbunt“ und „Ruhrpiraten“ teil, die im folgenden Schuljahr eingeschult werden. Wenn Kinder aus anderen Kindertagesstätten bei uns angemeldet werden sollen, ist eine Teilnahme nach Absprache möglich. Darüber informieren Sie uns bitte rechtzeitig.

Die Projekttage, die vormittags stattfinden, sind folgendermaßen gestaltet: Alle Kinder wechseln im Rotationsprinzip in einer festen jahrgangsübergreifenden Lerngruppe von Themenangebot zu Themenangebot. Am Ende des Schuljahres hat jedes Kind die 4 Lernangebote zu einem Schwerpunktthema kennengelernt. Dabei variieren die Inhalte von Schuljahr zu Schuljahr. Unterstützung erhalten wir von außerschulischen Partnern, wie z.B. die Zahnprophylaxe durch das Gesundheitsamt, oder von Eltern und Großeltern als Helfer in den Gruppen, wie z.B. beim Laubsägen. Die Erzieherinnen der Kindertageseinrichtungen bieten in Kooperation ein gemeinsames Angebot zum Experimentieren. Grundgedanke der jahrgangsübergreifenden Angebote ist, dass die Kinder in verschiedenen Altersgruppen von und miteinander Lernen, sich gegenseitig besser kennenlernen, und dass die zukünftigen Erstklässler mehrfach vor Schulbeginn zu Besuch sind. So findet kontinuierlich, über das Jahr verteilt, der allmähliche Kontaktaufbau zu den künftigen Lehrerinnen, Lehrern, weiteren Beschäftigten der Schule und der neuen Umgebung statt.

Als Schnupperangebot nehmen am 1. Thementag alle Maxi-Kinder der „Villa Kunterbunt“ und der „Ruhrpiraten“, nach Absprache auch aus anderen Kindertageseinrichtungen, teil. Zusätzlich bietet die OGS für die Maxi-Kinder im Anschluss einen „Schnuppertag“ an, wenn diese vorher angemeldet wurden. An den weiteren Thementagen und weiteren Aktionen (wie z.B. Mini-Sportabzeichen) sind alle Maxi-Kinder beteiligt, die für das kommende Schuljahr an der Sonnenbergschule angemeldet wurden.